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Was ist die Temperierung?

"Temperierung ist die intelligente Art des Heizens.
Ein Anstimmen der Wärmeabstrahlung von Bauteilen mit postivien Nebeneffekten.
Jegliche Gebäude können bei niedrigem Energieverbrauch mit isotermer Innenwandbeheizung der Außenwände,
resoursenschonend und nachhaltig mit 50-100 kWh, erhalten, saniert, beheizt und trocken gelegt werden."

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Unsere Planung und Realisierung umfasst:

° 3D Planung und Kalkulation Infrarotflächen
° Montieren der Folienstreifen an sensiblen Temperaturstellen der Gebäudehülle
° Verspachteln oder Verblenden der Folien mit maximal 1 cm Überdeckung
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Platzierung der selbstregulierenden Funktermostate
° Mineralischer Anstrich
° Das System ist für 3 Leistungsstufen wählbar:
12 Volt AC/DC zu 55 Watt/m²; 24 Volt AC/DC zu 100 Watt/m²; 48 Volt AC/DC zu 90 Watt/m²
° Alle Systeme sind in den verschiedenen Breiten von 20 cm, 40 cm, 60 cm bei uns erhältlich

Das Folgende Video zeigt Montage, Einbettung und Einstellung beim Kunden:



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Die Kernsätze der Temperierung

Unsere Vorfahren haben gelernt, die natürlich vorhandenen Werkstoffe sinnvoll miteinander zu kombinieren, um ein gesamtfunktionales, langlebiges Gebäude zu erhalten. Es gilt auch heute noch: die Natur verstehen und kopieren. Die Natur entwickelt noch immer die effizientesten Systeme .

Wenn man die Erkenntnisse der Bauphysik in Verbindung mit Temperierung in wenige Kernsätze zusammenfasst, so mag dies ohne Kenntnis der Zusammenhänge auf den ersten Blick provozierend klingen - es bleibt dennoch wahr!

 

Nachfolgende Aussagen gelten gemäß langer empirischer Erfahrungen für massive, monolitisch-mineralische Werkstoffe ab einer Wandstärke von 36 cm (die Praxis zeigt, daß auch geringere Wandstärken funktionieren - es ist der Einzelfall zu betrachten) sowie für massive Holzwände:

1. Eine speicherfähige, trockene, massive und monolithische Wand hat von Natur aus gute Dämmeigenschaften

2. Der Wärmebedarf einer massiven Wand wird wesentlich bestimmt durch dessen Feuchtegehalt, Wandstärke, Temperaturdifferenz und Material - also Rohdichte und Wärmespeicherfähigkeit. Durch Nutzung des solaren Energieeintrages steigt der thermische Wechselstromwiderstand. So kann ein trockene und ausreichend dicke massive Wand in ihrem Wärmebedarf erheblich verbessert werden. Je höher die Bauteilfeuchte, desto höher die Wärmeleitfähigkeit.

3. Die Bauteilfeuchte kann durch die Bauart des Heizsystems beeinflusst werden.

4. Je höher die Rohdichte eines mineralischen Werkstoffes, desto höher der U-Wert. Je höher die Materialdichte, desto höher ist deren spezifische Wärmespeicherfähigkeit. Daraus folgt:

Je höher (schlechter) der U-Wert, umso besser ist der thermische Wechselstromwiderstand und somit die Speicher- und Dämmfähigkeit.

Das erklärt die tatsächlich guten Eigenschaften unporosierter Ziegel und die im Vergleich zum rechnerischen Bedarf tatsächlich wesentlich geringeren Energiebedarfswerte.

5. Aussen-Dämmung verhindert solaren Energieeintrag in das Mauerwerk – auch diffuses Licht an einer Nordwand ist in unseren Breitengraden nicht zu vernachlässigen

6. Aussen-Dämmung von mineralisch-monolitischen Aussenwänden genügen i.d.R. nicht den in den Verordnungen geforderten Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit. Die Kosten werden über die Standzeit der Systeme hinweg erfahrungsgemäß nicht eingespielt.

Ob und welche Maßnahmen erforderlich und wirtschaftlich sind, ist immer im Zusammenhang Aussenwandaufbau, -stärke, Art der Beheizung und den Fenstern zu betrachten. Der in den Verordnungen verankerte Wirtschaftlichkeitsbegriff umfasst hierbei nur die energetische Betrachtungsweise. Gesundheitliche Folgekosten aufgrund eines belastenden Raumklimas oder die Kosten häufigerer Folgesanierungen gehen in die Betrachtung nicht ein.

7. Fußwärme entsteht zuallererst durch ruhende Luft und die Beschaffenheit des Fußbodenbelages und nicht durch Wärmedämmung unter dem Boden.

So ist verständlich, warum sich unterschiedliche Fußböden bei identischer Oberflächentemperatur so unterschiedlich anfühlen (z.B. Sollnhofener Platten versus Kork).

8. Nachtabsenkung erhöht den Energiebedarf! Die Gebäudehülle steht im Energieaustausch mit Erdatmosphäre. Diese hat bei unbewölktem Himmel Tag und Nacht -58 Grad. Bei Nacht kühlt die Hülle infolge fehlender Sonneneinstrahlung ab. In der Heizperiode ist die Nachtabsenkung aufgrund der geringeren Tageseinstrahlung kontraproduktiv - vergleichbar mit dem Stop and Go Verkehr, der wesentlich mehr Treibstoff benötigt. Ein Wärmedämmverbundsystem kühlt aufgrund kaum vorhandener Wärmespeicherkapazität noch stärker als ein massives Mauerwerk oder eine Massivholzwand aus. Es ist daher häufig naß, nimmt Schmutz auf und veralgt schnell.

Folgende Dokumente können Sie herunterladen:

° Unsere persönlichen Erfahungen beim Aufbau einer Temperierungsanlage
° Alternative Energiesanierung - nach Henning Großeschmidt
° Messkurven des Cafe Schloss Tempelhofs
° Kenndaten des Cafe Schloss Tempelhof
° Kernsätze der Temperierung
° 8 Faktoren der Außenwand
° Bilder der Temperierung